Sparplan bis zur Rente: so rechnet der Zinseszins
Monat für Monat
Ein Sparplan zahlt jeden Monat einen festen Betrag ein. Das Guthaben wächst mit der Rendite, und die Erträge bringen selbst wieder Erträge: der Zinseszins. Der Rechner rechnet mit dem Monatszins, der übers Jahr genau die angenommene Rendite ergibt, und zahlt zu Beginn jedes Monats ein.
Rendite und Inflation sind Annahmen
Voreingestellt sind die Annahmen des Planers: 4,25 % Rendite im Jahr für einen gemischten Fonds aus Aktien- und Rentenanteil und 2,0 % Inflation, das Ziel der Europäischen Zentralbank. Zuletzt stiegen die Verbraucherpreise um 2,2 % im Jahr (Statistisches Bundesamt). Niemand kennt die künftige Rendite; ein Fonds kann über Jahre verlieren.
Kaufkraft
Ein Betrag in 20 Jahren kauft weniger als heute. Darum zeigt der Rechner das Kapital auch geteilt durch die Inflation der Jahre: was es heute wert wäre. Mit dieser Zahl lässt sich die Lücke im Ruhestand vergleichen.
Was das Kapital trägt
Zum Rentenbeginn wird aus dem Sparplan ein Entnahmeplan. Der Rechner sucht die höchste Entnahme im Monat, die das Kapital über die gewählten Jahre zahlt, jedes Jahr mit der Inflation steigend, bei derselben Rendite. Den Verlauf zeigt der Entnahmeplan-Rechner.
Das Rechenbeispiel
10.000,00 € Startkapital und 300,00 € im Monat über 20 Jahre: Eingezahlt werden 82.000,00 €, mit 4,25 % Rendite kommen 53.530,83 € Erträge dazu. Zum Rentenbeginn stehen 135.530,83 € bereit, in heutiger Kaufkraft 91.208,36 €. Sie tragen 28 Jahre lang eine Entnahme von 533,21 € im Monat im ersten Jahr.
Was der Rechner nicht rechnet
Steuern auf Fondserträge, Kosten des Fonds und Schwankungen der Kurse rechnet der Rechner nicht. Er nennt keine Produkte. Wie viel Kapital für eine Lücke nötig ist, zeigt der Rentenlücke-Rechner.