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Rentenlücke-Rechner

Die Rentenlücke ist der Betrag, der dir im Ruhestand jeden Monat fehlt: was du brauchst, weniger deiner Netto-Rente. Der Rechner zeigt die Lücke im Monat und im Jahr und das Kapital, das ein Entnahmeplan für sie über die Jahre deines Ruhestands braucht.

Die Netto-Rente gibst du ein, etwa aus dem Netto-Rente-Rechner nach den Regeln von 2026. Für den Kapitalbedarf rechnet der Rechner mit den Annahmen des Planers, die du ändern kannst.

Deine Eingaben bleiben in deinem Browser: Der Rechner rechnet auf deinem Gerät und sendet nichts davon an unseren Server.

Deine Angaben

Deine Rente nach Kranken- und Pflegeversicherung und Steuer. Weitere Renten, etwa eine Betriebsrente, zählst du netto dazu.

Netto-Rente im Netto-Rente-Rechner berechnen

Wie viel brauchst du im Ruhestand?

Was du heute im Monat netto verdienst.

Annahme: Der Planer rechnet mit diesem Anteil deines heutigen Nettoeinkommens, du kannst ihn ändern.

Annahmen für den Kapitalbedarf

Die Werte sind Annahmen des Planers; ändere sie, wenn du anders rechnen möchtest.

Annahme: von der Regelaltersgrenze bis zum Ende des Plans im Planer.

Annahme: ein Mischfonds, wie der Planer ihn rechnet, je zur Hälfte aus Aktien und Anleihen.

Annahme: das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank. Um sie wächst die Lücke jedes Jahr.

Deine Rentenlücke

Deine Rentenlücke: 621,07 € im Monat.

Wunschbetrag im Monat
2.240,00 €
Erwartete Netto-Rente
− 1.618,93 €
Rentenlücke im Monat
621,07 €
Rentenlücke im Jahr
7.452,84 €
Kapitalbedarf für 28 Jahre
157.862,81 €

Mit diesem Kapital zahlt ein Entnahmeplan die Lücke 28 Jahre lang jeden Monat: Die Entnahme des Jahres wird zu Jahresbeginn genommen, der Rest bringt 4,25 % Rendite, und die Lücke wächst jedes Jahr um 2 % Inflation. Das Kapital ist in heutigen Euro zu Beginn des Ruhestands gerechnet; liegt er Jahre entfernt, wächst es bis dahin mit der Inflation.

Steuern auf die Entnahmen und Beiträge zur Krankenversicherung rechnet der Rechner nicht; der Planer rechnet sie für jeden Fondsanteil.

So rechnet der Rechner

Der Rechner geht in fünf Schritten vor. Das Beispiel ist eine Netto-Rente von 1.618,93 € im Monat und ein heutiges Nettoeinkommen von 2.800,00 €.

  1. Netto-Rente: Ausgangspunkt ist, was von der Rente nach Kranken- und Pflegeversicherung und Steuer bleibt (§ 249a SGB V, § 22 EStG). Im Beispiel: 1.618,93 € im Monat.
  2. Wunschbetrag: Der Bedarf im Ruhestand ist ein fester Betrag oder ein Anteil des heutigen Nettoeinkommens. Im Beispiel: 2.800,00 € × 80 % = 2.240,00 €.
  3. Lücke im Monat und im Jahr: Wunschbetrag weniger Netto-Rente ergibt die Lücke im Monat, mal zwölf die Lücke im Jahr. Im Beispiel: 2.240,00 € − 1.618,93 € = 621,07 € im Monat, 7.452,84 € im Jahr.
  4. Inflation: Die Lücke ist ein Betrag in heutigen Euro und wächst jedes Jahr um die angenommene Inflation von 2 %. Im Beispiel sind es im letzten von 28 Jahren 1.060,10 € im Monat.
  5. Kapitalbedarf: Das kleinste Kapital, aus dem ein Entnahmeplan jede dieser Entnahmen zahlt, wenn die Entnahme zu Jahresbeginn genommen wird und der Rest 4,25 % Rendite bringt. Im Beispiel: 157.862,81 € für 28 Jahre.

Häufige Fragen

Was ist eine Rentenlücke?

Der Betrag, der dir im Ruhestand jeden Monat fehlt: was du ausgeben möchtest, weniger deiner Netto-Rente. Er muss aus Erspartem kommen.

Rechne ich mit der Brutto- oder der Netto-Rente?

Mit der Netto-Rente. Von der Bruttorente gehen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung und gegebenenfalls Steuer ab; der Netto-Rente-Rechner zeigt, was bleibt.

Wie viel Prozent meines Nettoeinkommens brauche ich im Ruhestand?

Das hängt von deinen Ausgaben ab. Der Planer nimmt 80 % an; du kannst jeden Anteil oder einen festen Betrag eingeben.

Warum wächst die Lücke mit der Inflation?

Weil die Preise steigen. Damit du dir in 28 Jahren so viel leisten kannst wie heute, muss die Entnahme jedes Jahr um die Inflation wachsen.

Sind Steuern auf die Entnahmen eingerechnet?

Nein. Auf Erträge aus dem Depot fällt Abgeltungsteuer an, freiwillig Versicherte zahlen Beiträge zur Krankenversicherung darauf. Der Planer rechnet beides für jeden Fondsanteil.

Rentenlücke berechnen: was die Zahlen bedeuten

Was die Rentenlücke ist

Die Rentenlücke ist der Unterschied zwischen dem, was du im Ruhestand im Monat ausgeben möchtest, und dem, was deine Rente netto bringt. Fehlt dir jeden Monat ein Betrag, musst du ihn aus Erspartem nehmen, aus einem Depot, einem Konto oder einer weiteren Rente.

Die Lücke ist ein Betrag in heutigen Euro. Mit der Inflation wächst sie jedes Jahr, auch wenn du dir nicht mehr leistest als heute.

Warum der Rechner mit der Netto-Rente rechnet

Von der Bruttorente gehen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ab, und über dem Grundfreibetrag von 12.348,00 € im Jahr fällt Einkommensteuer an. Wer 2026 in Rente geht, versteuert 84 % seiner Rente (§ 22 EStG). Darum zählt für die Lücke, was netto ankommt. Die Netto-Rente rechnet der Netto-Rente-Rechner aus deiner Bruttorente.

Wie viel du im Ruhestand brauchst

Den Bedarf gibst du als festen Betrag oder als Anteil deines heutigen Nettoeinkommens ein. Der Planer nimmt 80 % an, weil im Ruhestand Ausgaben für den Weg zur Arbeit und für die Altersvorsorge wegfallen; andere, etwa für Gesundheit, kommen hinzu.

Kapitalbedarf und Annahmen

Der Kapitalbedarf ist das kleinste Kapital, aus dem ein Entnahmeplan die Lücke über die Jahre deines Ruhestands jeden Monat zahlt. Der Rechner folgt dabei der Reihenfolge des Planers: Die Entnahme eines Jahres wird zu Jahresbeginn genommen, das übrige Kapital bringt die angenommene Rendite, und die Entnahme wächst jedes Jahr mit der Inflation.

Rendite, Inflation und Dauer sind Annahmen. Der Planer rechnet mit 2 % Inflation, dem Ziel der Europäischen Zentralbank, und für einen Mischfonds mit 4,25 % Rendite, der Hälfte aus Aktien- und Anleihenrendite. Eine niedrigere Rendite oder ein längerer Ruhestand erhöhen den Kapitalbedarf.

Das Rechenbeispiel

Die Netto-Rente des Beispiels ist die des Netto-Rente-Rechners: 1.618,93 € im Monat. Bei einem heutigen Nettoeinkommen von 2.800,00 € sind 80 % davon 2.240,00 €. Die Lücke beträgt 621,07 € im Monat oder 7.452,84 € im Jahr. Für 28 Jahre braucht ein Entnahmeplan dafür 157.862,81 €; im letzten Jahr entnimmt er wegen der Inflation 1.060,10 € im Monat.

Was der Rechner nicht rechnet

Der Rechner rechnet ohne Steuern auf die Entnahmen, ohne Beiträge zur Krankenversicherung auf Kapitalerträge und mit einer festen Rendite. Er nimmt an, dass deine Rente und dein Wunschbetrag gleich mit der Inflation steigen; dann wächst die Lücke um die Inflation. Steigt deine Rente langsamer, wächst die Lücke schneller und du brauchst mehr Kapital. Der Planer rechnet all das Jahr für Jahr, mit Steuern je Fondsanteil, Rentenanpassungen und einer Risikoansicht mit vielen möglichen Verläufen.

Artikel: Entnahmeplan

Im Planer weiterrechnen

Der Planer rechnet die Lücke für jedes Jahr deines Plans aus deiner Rente, deinem Depot und deinen Ausgaben, mit Steuern auf die Entnahmen und den Beiträgen zur Krankenversicherung.

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